Ein bisschen Punk. Ein bisschen Pop. Ein bisschen NDW. So richtig festlegen kann man sich bei der Musik von Jennifer Rostock nicht. Schnelle Drums, schrammlige Gitarren und nervige Keyboards. Irgendwo zwischen Sixties und Übermorgen. Mit intelligenten Texten zwischen Rotz und Poesie. Live entfaltet sich der Sound nochmals auf einer ganz neuen Ebene – noch lauter, noch schneller und auf jeden Fall tanzbar. Die Show strotzt vor Selbstbewusstsein, Spontanität und ist ganz gewiss nicht das, was man von einer vermeintlichen Deutschrock-Band erwarten würde. Im positiven Sinne!
Jennifer und Joe schreiben zusammen Songs, seitdem sie 13 sind. Im Sommer 2006 zogen sie nach Berlin, wo sie sich zunächst durch Aushilfsarbeiten in den dortigen Planet Roc Studios über Wasser hielten. Im Studio lernten sie viele andere Musiker kennen, so auch Baku, Alex und Christoph. Die Chemie stimmte – man gründete gemeinsam eine Band. Jennifer Rostock war geboren. Im Frühling 2007 gaben die Fünf ihre ersten Konzerte in Berliner Clubs. Im Internet verbreiteten sich ihre Demos wie ein Lauffeuer und die Resonanz wurde immer größer. Um den Leuten da draußen mehr als mp3’s auf MySpace bieten zu können, veröffentlichten sie im November 07 die EP «ich will hier raus», als Vinyl und CD. Konsequenterweise wurden auch die Konzerte immer besser besucht. Jennifer Rostock spielten unter anderem als Vorband von Chikinki, Simple Plan, Gallows und Hard-Fi. Die Schlipsträger der Musikbranche wurden auf die Band aufmerksam und wedelten mit Verträgen. Die Band entschied sich für Warner. Gute Wahl. Anfang 2008 erreichte die Band beim Bundesvision Songcontest einen überraschenden fünften Platz und ließ damit etablierte Acts wie Laith Al Deen, Sportfreunde Stiller oder Culcha Candela weit hinter sich. Die Single «Kopf oder Zahl» schnupperte Chartluft und das Album «Ins Offene Messer» kratzte bereits an den Top 30. Nebst einer 180-Konzerte-Tour durch die Clubs in Deutschland, Österreich und der Schweiz, spielten sie im letzten Sommer auf über 40 Festivals, u.a. Hurricane, Highfield, Southside, dem Gurtenfestival und dem Wahnsinnsauftritt auf der MTV Campus Invasion. Ihre zweite Single «Feuer» rotierte in Funk und Fernsehen und obwohl die Band gerade erst ihr Debut Album veröffentlicht hatte, bekannten sich schon Musikgrößen wie Nena und Udo Lindenberg als Fans.