Philosophie

Spätestens seit Woodstock ist der Gedanke ein Musik Openair zu veranstalten nicht mehr sonderlich innovativ. Trotzdem haben es nachher noch viele getan, tun es noch und werden es noch tun. Diese Art von Veranstaltungen übt eine gewisse Faszination aus und der Erfolg solcher Events lässt darauf schliessen, ein echtes menschliches Bedürfniss zu bedienen.

Angesichts dieser Tatsachen, hat sich die Openairlandschaft besonders in den letzten Jahren drastisch geändert. Zum einen finden sich immer mehr Veranstalter die Openairs anbieten und zum andern werden diese immer mehr mit zusätzlichen Attraktionen ausgebaut. Ein Grund ist sicher die stetig wachsende Gemeinde der sogenannten Partypeople, denen es nicht mehr genügt einfach Livemusik zu konsumieren.
Was also bewegte die Veranstalter der Muisiglanzgmeind sich in diesen Dschungel zu wagen? Am Anfang stand sicher einfach die pure Begeisterung für die Sache. Aber wie sollte die überschüssige Energie sinnvoll eingesetzt werden? Uns war von Anfang an klar die Muisiglanzgmeind sollte immer unser alleiniges “Baby” bleiben. Will heissen, die gesamte Organisation bleibt in den Händen des OKs und den Mitarbeitern der einzelnen Ressorts. Diese Unabhängigkeit ist uns sehr wichtig und erlaubt es uns dem Festival jene Identität zu verpassen, die unseren Vorstellungen entspricht.
Der Gedanke der dem Festival zu Grunde liegt ist eigentlich sehr simpel. Wir veranstalten genau das Openair an das wir schon immer gerne gegangen wären. Die Muisiglanzgmeind ist somit nichts anderes als die Umsetzung der persönlichen Wünsche und Vorstellungen des OKs und dessen Umfelds.
Was aber sind die Vorstellungen der Veranstalter? Uns ist es ein Anliegen, dass die Muisiglanzgmeind für jedermann erschwinglich bleibt. Das heisst faire Preise sowohl bei den Tickets als auch bei der Konsumation.

Beim Booking steht neben einer ausgewogenen Stilvielfalt ausschliesslich die Qualität der Bands im Vordergrund. Es ist sekundär ob nun eine Band einen grossen Bekanntheitsgrad geniesst oder nicht. Schliesslich soll die Muisiglanzgmeind auch ein Festival sein wo man neue Bands für sich entdecken kann.
Ebenfalls am Herzen liegt uns eine grosszügig, mit viel Liebe zum Detail, angelegte Infrastruktur. Das Frischgezapfte schmeckt im stilvollen Ambiente eben gleich noch ein bisschen besser.
Aus eigener Erfahrung wissen wir wie unpassend manchmal der Satz; letzte Bestellung, sein kann. Um dem vorzubeugen soll ein 24 Stunden Betrieb auch die Nachtschwärmer zufriedenstellen.
Um auch den Familien, für welche ein solcher Anlass oftmals ein finanzielle Belastung darstellt, Rechnung zu tragen, werden wir am Sonntag keinen Eintritt verlangen.

Für Aussenstehende mögen gewisse Entscheide, wie die Jodlermesse am Sonntagmorgen oder die, für die Kommunikation wenig förderliche Namensgebung des Festivals, unpopulär erscheinen. Wir sind uns dessen bewusst, aber das sind halt einfach die Eigenheiten der Muisiglanzgmeind.
Besonders elementar ist für uns das Erreichen eines Wohlgefühls sämtlicher Beteiligten. Angefangen von der Betreuung der Bands und Sponsoren über einen perfekten Service für den Besucher und nicht zu letzt unsere Wertschätzung für jeden einzelnen Helfer.
Unter dem Strich bleibt zu erwähnen, dass die Organisation dieses Events schlussendlich auch dazu dient die Kollegschaft und Geselligkeit unter ein paar Kumpels, die eine Vision hatten, zu fördern und zu erhalten.