Was gibt es für Ausbildungen im Bereich Musik?

Viele Schüler lieben das Schulfach Musik und beschäftigen sich auch im privaten Bereich damit. Andere hingegen wären froh, wenn sie dieses Fach abwählen könnten. Eines haben jedoch fast alle Schüler gemeinsam: Sie fragen sich, wofür dieses Schulfach denn eigentlich gut ist. Denn schließlich kann man damit ja nach der Schule so rein gar nichts anfangen, wenn man sich dazu entschließt eine Ausbildung zu machen.
Alle musikbegeisterten Schüler können jetzt aufatmen, denn es gibt sie doch: die Ausbildungen im Bereich Musik.

Doch bevor man sich nun für einen Bereich entscheidet und sich auf die Suche nach einem Ausbildungsplatz macht, sollte man sich überlegen, ob man dazu bereit wäre einen Umzug in Kauf zu nehmen. Viele dieser Ausbildungsplätze sind ausschließlich in großen Städten verfügbar, teilweise sogar nur im Ausland. Stellt solch ein Umzug kein Problem dar, oder hat man vielleicht sogar das Glück in der Nähe zu wohnen, kann man sich nun den erfreulichen Dingen widmen, wie der Auswahl der richtigen Ausbildungsstelle.

Berufe im Bereich Musik werden in bestimmte Kategorien unterteilt. Es gibt Berufe, bei denen man selbst musikalisch aktiv ist und Berufe, bei denen man weder singen, noch ein Instrument spielen können muss.

Will man sein musikalisches Talent auch beruflich einsetzen, dann kann man sich zum Beispiel als Musiker/in im Bereich Kirchenmusik bewerben. Auch wenn dies erst einmal nach dem älteren Herrn an der Orgel beim Gottesdienst klingt, kann der Beruf nach der Ausbildung in vielen Bereichen ausgeübt werden, sogar als Musiklehrer/in an Musikfachschulen.
Strebt man allerdings schon von vorneherein den Lehrberuf an, kann man auch direkt eine Ausbildung zum/zur Musiklehrer/in machen.

Liebt man die Musik, ist aber nicht unbedingt sehr talentiert im aktiven Bereich, kann man sich für eine Ausbildung wie beispielsweise Kaufmännische/r Assistent/in mit dem Schwerpunkt Musik entscheiden. Dabei ist man zwar eher im kaufmännischen Bereich tätig, muss aber nicht auf die Musik verzichten. Auch als Musikfachhändler/in ist eine Ausbildung möglich, sogar in dualer Form.
Wer handwerklich sehr begabt ist, findet vielleicht auch Spaß am Herstellen von Instrumenten. Hier ist fast alles möglich – von Holzblasinstrumentenmacher/in bis Klavierbauer. Natürlich ist es von Vorteil, wenn man selbst ein solches Instrument spielen kann, handwerkliches Geschick reicht aber in der Regel aus.

Wenn bei diesen Ausbildungsstellen noch nichts dabei war, kann man sich natürlich auch noch die Studienfächer ansehen, denn diese sind natürlich noch spezifischer. Dort wird dann sicher jeder Musikbegeisterte fündig.
Manche der Studienfächer werden auch als ein- bis zweijährige Ausbildung angeboten, wie zum Beispiel Musiker/in im Bereich Jazz oder Rock / Pop. Allerdings ist es fraglich, ob diese Ausbildung wirklich notwendig ist, da man danach als Musiker/in für Bands tätig ist oder Lieder schreibt, was wohl auch ohne bestimmte Ausbildung kein großes Problem wäre.

Zu all diesen Ausbildungen und / oder Studienfächern kann man sich bei mehreren Anlaufstellen direkt informieren, auch was die Perspektiven und finanziellen Aspekte betrifft. Auch viele Schulen bieten mittlerweile eine kompetente Ausbildungsberatung an. Man sollte sich also nicht scheuen alle Fragen, die einen beschäftigen, auch zu stellen. Schließlich geht es um die eigene Zukunft.      

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